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Fuerteventura gehört zu den Kanarischen Inseln und somit zu Spanien, die Insel liegt etwa 100 km westlich vom afrikanischen Festland entfernt auf Höhe der Sahara. Die zweitgrößte Insel der Kanaren ist die mit Abstand am geringsten besiedelte, es leben etwa 45 Einwohner pro Quadratkilometer auf Fuerteventura. Dafür kommen 1,4 Millionen ausländische Touristen pro Jahr auf die Insel, etwa 50% Deutsche und gut 30% Briten.

Die 110 km lange und 30 km breite Vulkaninsel ist als erste von den Kanaren vor 20 Millionen Jahren durch Eruptionen aus dem Meeresboden entstanden, vulkanische Aktivitäten gab es bis vor 10000 Jahren.

Das trockene und wüstenhafte Landesinnere bildet einen starken Gegensatz zu den sanften Stränden an der Ostküste. Auf der Wüsteninsel Fuerteventura herrscht ein sehr mildes trockenes Klima. Die Sommermonate sind praktisch völlig Niederschlagsfrei, nur im Winter gibt es gelegentlich etwas Regen. Alle schönen grünen Flecken auf der Insel sind künstlich bewässert.
Die Temperaturen sind das ganze Jahr über angenehm und mild, im Sommer nicht so heiß, wie man das im Mittelmeer erleben kann, und im Winter doch immer noch angenehm warm. Der zuverlässige Passatwind sorgt für Durchschnittstemperaturen zwischen 19 Grad im Winter und 24 Grad im Sommer. Gelegentlich weht allerdings mit dem "Calima" ein östlicher Wind direkt aus der Sahara herüber, der feinen Sandstaub und Temperaturen weit über 30 Grad mitbringt.

Die karge wildromantische Wüstenlandschaft hat ihre eigene Faszination, man muß sie allerdings mögen. Wer nach gemütlichen alten Städten oder Fischerdörfern mit Hafenromantik sucht, wird vielleicht enttäuscht werden.
Das Landschaftsbild wird auch von vulkanischem Gestein und Hügeln bestimmt, die sich am höchsten Punkt, dem Pico de la Zarza im Süden der Insel, auf 800 Meter erheben.
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